Läufigkeit

Hallo Ihr Lieben,

erstmal sorry, dass ihr so lange auf einen neuen Beitrag warten musstest.

Über den Sommer hatte ich viel um die Ohren und deshalb fand ich weder Muse noch Zeit.
Und die Zeit vergeht so schnell.

Fritzi ist jetzt 10 Monate und hat uns mit ihrer ersten Läufigkeit überrascht. Eigentlich hätte ich die Zeichen deuten können, aber wie es im Leben so ist,  manchmal ist man einfach blind.
 
Fritzis übertriebene Anhänglichkeit z.B. habe ich einfach genossen und auf unsere super Mensch-Hund-Beziehung bezogen.😉
Bei den Lösespaziergängen schnüffelte sie sehr viel und sie löste sich nicht wie gewohnt auf einmal, sondern markierte ähnlich wie bei Rüden an verschieden Stellen.

Natürlich – das waren Zeichen, da hätten mich ihre Blutungen nicht verwundern müssen.

Der Läufigkeitszyklus bei Hündinnen gliedert sich in vier Phasen:
Proöstrus (Vorbrunst), Östrus (Brunst), Metöstrus (Nachbrunst) und Anöstrus (Ruhephase)

Die Vorbrunst
dauert durchschnittlich 9 Tage. In dieser Zeit schwillt die Vulva an und es tritt blutiger Scheidenausfluss aus. In dieser Phase riecht die Hündin schon sehr interessant für Rüden, ist aber noch nicht deckbereit.

Die Brunst
dauert in der Regel auch 9 Tage und in dieser Zeit findet auch die Hündin gefallen an Rüden und dreht einladend die Rute zur Seite. Diese Zeit ist auch bekannt als „Standhitze“.

Die Nachbrunst
dauert im Durchschnitt ca. 10 Wochen. Der Scheidenausfluss klingt ab und auch das Interesse an Rüden. In dieser Phase ist das Schwagerschaftshormon (Progesteron) im Blut erhöht und zwar egal, ob die Hündin gedeckt wurde oder nicht. Bei machen Hündinnen kann dies zu einer Scheinträchtigkeit führen. (Nestbautrieb, Ausbildung des Gesäuges und Milchproduktion)

Die Ruhephase
ist die Zeit bis zum Beginn der nächsten Vorbrunst und es gibt keine Anzeichen der Läufigkeit.

Die einzelnen Phasen können kürzer oder länger dauern und gehen ineinander über, deshalb sollte man die Hündin gut beobachten und ihr zur Seite stehen. Je nach Rasse dauert ein Zyklus 6 – 12 Monate und er bleibt bei der Hündin konstant.

Fritzi ist zur Zeit in der Nachbrunst und hat bis jetzt alles gut überstanden. Da in unserer Nachbarschaft wenig Rüden sind, hatten wir auch keine größere Probleme.

Es war Fritzis (und auch meine 😉😆) erste Läufigkeit und sehr spannend für uns alle.

Habt ihr auch eine Hündin? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf eure Meldungen.

Euer Fritzis Frauchen

Zeckenalarm

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist unsere (kleine) Fritzi schon bald 6 Monate und von klein kann keine Rede mehr sein, denn wenn dich 20 kg anspringen weißt du, dass die Welpenzeit vorbei ist. 😁

Wir genießen die schönen Tage in der Natur und Fritzi liebt es durchs Gras zu springen.

Leider bleibt auch Fritzi vor Zecken nicht verschont. Und ich hasse diese unnützen Parasiten.

Also was tun?

Da ich erst einmal auf natürliche Weise versuchen will den Zecken Einhalt zu gebieten, habe ich es mit meinem Allroundmittel Kokosöl probiert.
Ich habe ein bisschen (ca. einen viertel Teelöffel) Kokosöl in meinen Händen verrieben und dann auf Fritzis Fell verteilt.
Fritzi findet dies super gut, da sie zum einen die Streicheleinheiten genießt und zum anderen liebt sie Kokosöl.
Als ich das letzte Mal im Barfladen war, hat mir eine der netten Besitzerinnen geraten, Schwarzkümmelöl (dies aber nur in sehr geringen Mengen) und Kokosöl dem Futter beizumengen. Dies versuche ich jetzt auch.

Übrigens kann ich den kleinen Barfladen in Gochsheim sehr empfehlen. Die beiden Mädels sind sehr nett und die Auswahl sehr gut. https://www.barfscheune.de/

Falls ihr meinen Kokosöltipp ausprobiert, würde ich mich über eure Resonanz freuen und für jeden weiteren Tipp von Euch gegen diese Plagegeister ebenfalls.

Euer Fritzis Frauchen